Archiv der Kategorie: Blog

Mediation Vermittelt nimmt in diesem Blog Themen aus dem Alltag auf und betrachtet sie unter dem Aspekt einer mediativen Haltung. Dieser Sicht zu folgen ist nicht immer einfach, wenn die Übung fehlt. Mit mediativer Haltung können sich völlig neue Sichtweisen ergeben.

Mediative Haltung bedeutet „verstehen wollen“. Ein Verständnis bedeutet werder Zustimmung noch Ablehnung. Es ist der Versuch, die Gedanken eine anderen Menschen nachzuvollziehen. Diese „Reise“ kann sehr herausfordernd sein! Für uns ist sie eine Alternative zum spontanen „dagegen halten mit der eigenen Meinung“. Das kann man immer noch tun, in einem zweiten Schritt.., wenn der erste vollständig gegangen ist.

Wir freuen uns über Kommentare und bitten darum, dass sie in einer nicht verletzenden Art und Weise geschrieben werden. Wir behalten uns vor, Beiträge zu löschen, die juristisch fragwürdig, verletztend, oder in anderer Weise gegen Menschen gerichtet sind. Kritik ist erwünscht, die Art, wie sie geäußert wird, werden wir regulieren. Wir hoffen auf Verständnis und wünschen uns, nicht in eine Situation zu kommen dieses „scharfe Schwert“ zu nutzen.

Veränderungen

Wir haben unseren Internetauftritt überarbeitet. Es ist eine Anpassung an die veränderten Aufgabenstellungen. Das Ergebnis sehen Sie hier.

Was wurde verändert?

Zum Einen wurde die statische Landingpage durch eine Blog Seite ersetzt. Hier folgen wir den Anregungen derjenigen, die sich in den sozialen Netzwerken nicht wohl fühlen.

Zum Anderen lautet unser Angebot nun „Organisationsentwicklung“.

Wie kam es dazu?

Wir haben unsere Mediationsaufträge analysiert. Immer wieder kamen wir zu dem Punkt, an dem Führungskräfte ihre Aufgabe wahrnehmen. Und das, trotz großer Unterschiede von Branchen, Unternehmen, Unternehmenskulturen und Menschen.

Warum verhalten sich Führungskräfte so? Ist das so stark personenabhängig, wie häufig vermutet? Und warum ist das Verhalten so ähnlich? Warum sind sich die daraus entstehenden Konflikte so ähnlich?

Aufbau- und Ablauforganisation sind in vielen Unternehmen etwas nahezu statisches. Das macht Sinn. Bei (hoher) Dynamik wäre eine Orienierung der Mitarbeiter daran erschwert.

Das Bindeglied zwischen Aufbau- und Ablauforganisation bilden Arbeitsgruppen und Einzelpersonen. Hier werden die Schnittstellen zusammengeführt. Und darüber hinaus werden viele weitere Schnittstellen bedient.

Die neue Aufgabe

Diese „soziologischen Einheiten“ gilt es, in ihrer Kompetenz zu entwickeln. Und genau an dieser Stelle sehen wir unsere neue Aufgabe.

Schreiben Sie uns hierzu Ihren Kommentar, wir freuen und darauf.

Interessieren Sie sich für unsere geschlossene Gruppe?

Vis-Ana-Syn

Selbstbestimmung, die Ungleichheit zwischen Stadt und Land

Selbstbestimmung
Seit 2005

Selbstbestimmung hat viele Facetten und ist in nahezu jedem Lebensbereich präsent. Oft fällt es und nicht auf, oder wir empfinden eine Verletzung der Selbstbestimmung nicht als störend. Je nachdem, wie wir kulturell konditoniert sind.

Die Ungleichheit zwischen Stadt und Land verkleinern. Dieses Thema findet sich aktuell in der Presse und in den Wahlprogrammen der Parteien. Nur, was diese Ungleichheit ausmacht, wird m. E. nur unzureichend spezifiziert. Ist das überhaupt vergleichbar? Verglichen werden i. d. R. monetäre Aspekte. Ich sehe da eher eine große Nähe: Jeder hat zu kämpfen, eben auf seine Weise.

In einem Artikel, den ich las:  Wie wir leben wollen stieß ich auf die Aussage einer jungen Frau, die auf dem Land aufwuchs. „…und am Morgen, bevor ich zu Hause ankam, wußte bereits jeder, wo ich abends war, und mit wem…“ Das törnt total ab! Es wundert mich keineswegs, dass jemand, der so aufwächst, Anonymität sucht, und die ist nunmal in der Stadt einfacher zu haben.

Hier können die Menschen direkt selbst etwas tun, und zwar, indem sie aktiv etwas unterlassen Das Recht auf Selbstbestimmung anderer achten, und dem eigenen Voyeurismus bewusst etwas entgegen setzen, anstatt sich über etwas aufzuregen, dass ihnen mangels Alternativen, die Langeweile vertreibt. Da gibt es m. E. Alternativen, wenn sie denn gewünscht werden. Zum Beispiel, die Beschäftigung mit sich selbst und dem Sinn des eigenen Lebens…

Gestern wurde ich zum dritten mal Großvater. Ich freue mich sehr darüber und habe ein Bild des neuen Erdenbürgers gleich mal bei Facebook eingestellt. Viele haben sich mir mir gefreut.

Aber dann erhielt ich eine SMS von meiner Tochter, die mich an das Recht auf informelle Selbstbestimmung erinnerte und mich bat, das Bild zu entfernen. Das hat mich ziemlich erschreckt. Nicht etwa die SMS, sondern die Tatsache, dass ich so locker, leicht eine Grenze überschritten habe, die ich nicht hätte überschreiten dürfen.

Selbstbestimmung ist ein Gedanke der Menschenrechte. Details zu finden Sie bei Selbstebestimmungsrecht Wikipedia